Blutung in den Raum zwischen den Hirnhäuten Dura mater und Arachnoidea.
Ursache: Häufige Ursache ist ein Schädel-Hirn-Trauma mit nachfolgender Blutung aus venösen Gefäßen. Bei chronischen Subduralblutungen sind sehr leichte Kopfverletzungen, an die der Betroffene sich gelegentlich gar nicht erinnert, der Auslöser für die Blutung. Voraussetzung sind Vorerkrankungen wie Alkoholkrankheit oder Gerinnungsstörungen, aber auch höheres Alter.
Befund: Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, zunehmende Bewusstseinstrübung, Lähmungen und Sensibilitätsstörungen. Die Zeitspanne zwischen Unfallereignis und Beginn der Beschwerden kann wenige Stunden bis zu 3 Tagen (akute Subduralblutung), 3–14 Tage (subakute Subduralblutung) oder mehr als 3 Wochen (chronische Subduralblutung) betragen.
Behandlung: Große und akute Subduralblutungen werden über ein Bohrloch entleert. Kleine Subduralblutungen heilen auch ohne Eingriff ab, das Blut wird resorbiert. Beim chronischen Subduralhämatom ist die Prognose gut, das akute Subduralhämatom weist jedoch eine hohe Sterblichkeit auf.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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